Claudia Währisch-Oblau, Henning Wrogemann (Eds.)
Witchcraft, Demons and Deliverance
A Global Conversation on an Intercultural Challenge
ReiheBeiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie
Bd. 32, 2015, 328 S., 34.90 EUR, 34.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-90657-1

Beliefs in witchcraft and demons still shape many societies and seem to be increasing rather than disappearing with modernization and urbanization. Witch hunts in Africa and Asia show the scope of the problem. The deliverance practices of Pentecostal and charismatic churches are widely controversial and their effects rather ambiguous. The contributions in this volume, written by experts and practitioners from four continents, analyze these phenomena from the perspectives of intercultural theology, anthropology and ethnology and describe the responses of Catholic and Protestant churches.

Claudia Währisch-Oblau is a missiologist and heads the Evangelism Department of the United Evangelical Mission, Wuppertal, Germany.

Henning Wrogemann is Professor for Missiology and Comparative Religion at the Protestant University Wuppertal/Bethel, Germany.

 

Detlef Hiller:
Das neue pakistanische Christentum. Die>Charismatisierung< des Glaubensverständnisses und der Glaubenspraxis pakistanischer Christen untersucht anhand der Bedeutung von >healing and deliverance<

Missionswissenschaftliche Forschungen, Band 31
Erlanger Verlag für Mission und Ökumene, 442 Seiten, 35,- €

Die vorliegende Untersuchung widmet sich einem verhältnismäßig neuem, aber weltweit zu beobachtendem theologischen Phänomen: Es geht um die >Charismatisierung< des Christentums. Diese ist vielfach in den Ländern der südlichen Hemisphäre, die einen christlichen Bevölkerungsanteil haben, zu beobachten. Der Autor nennt sie eine >neue< Form des Christentums. Als Kontext für seine Untersuchung hat er Pakistan ausgewählt. Neben dem Vatikan und Israel gehört Pakistan zu den drei Ländern dieser Welt, die explizit aufgrund einer religiösen Identität gegründet wurden, hier, um den Muslimen des indischen Subkontinents eine Heimat zu geben. Während die dort lebende christliche Minderheit sich aus religiösen und sozialen Gründen in einer schwierigen Lage befindet, steht die pakistanische Gesellschaft vor immensen Herausforderungen sowohl im sozioökonomischen als auch im sicherheitspolitischen Bereich. Wegen dieses gewählten regionalen Kontexts betritt die Studie in vielfacher Hinsicht Neuland und verdient besondere Beachtung.

Detlef Hiller, Jahrgang 1964, ist Theologe, Politik- und Erziehungswissenschaftler und hat eine über 20jährige Erfahrung im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit, durch die er intensive Kontakte zu Partnern in Pakistan aufbauen konnte. Heute lebt er in Essen und ist u.a. als Organisationsberater, Coach und Dozent sowie als Experte für Entwicklungsprojekte und humanitäre Hilfe tätig.

 

 

Apostolicity

http://www.ivpress.com/cgi-ivpress/book.pl/code=5095

What constitutes the unity of the church over time and across cultures? Can our account of the church’s apostolic faith embrace the cultural diversity of world Christianity?

The ecumenical movement that began in the twentieth century posed the problem of the church’s apostolicity in profound new ways. In the attempt to find unity in the midst of the Protestant-Catholic schism, participants in this movement defined the church as a distinct culture—complete with its own structures, rituals, architecture and music. Apostolicity became a matter of cultivating the church’s own (Western) culture. At the same time it became disconnected from mission, and more importantly, from the diverse reality of world Christianity.

In this pioneering study, John Flett assesses the state of the conversation about the apostolic nature of the church. He contends that the pursuit of ecumenical unity has come at the expense of dealing responsibly with crosscultural difference. By looking out to the church beyond the West and back to the New Testament, Flett presents a bold account of an apostolicity that embraces plurality.
Read more: http://www.ivpress.com/cgi-ivpress/book.pl/code=5095#ixzz3u6l20ZcB

Product Details

Line: IVP Academic
Length: 416 pages
Size: 6 x 9 inches
Format: paperback

ISBN-10: 0-8308-5095-3
ISBN-13: 978-0-8308-5095-2
IVP Order Code: 5095
Read more: http://www.ivpress.com/cgi-ivpress/book.pl/code=5095#ixzz3u6lEjL1g

 

 

Kambale J.-B. Kahongya Bwiruka
Das Phänomen Hexenkinder in Goma. Religiöse Deutungen und Ansätze sozialer Arbeit christlicher Kirchen und Bewegungen im Kontext der Krisenregion des Ost-Kongo,

Reihe Beiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie, Bd. 36, Münster 2016,

LIT-Verlag, ISBN: 978-3-643-13263-5, 335 Seiten, 39,90,- €.

Zum Inhalt:

In den letzten Jahrzehnten haben Hexereianklagen gegen Kinder in verschiedenen Ländern Afrikas deutlich zugenommen. So auch in der im Osten der Demokratischen Republik Kongo gelegenen Stadt Goma. Die Situation des Ostkongo ist seit vielen Jahren durch Krieg und Gewalt bestimmt. Vor diesem Hintergrund beschreibt die Arbeit dämonologische Vorstellungen, die in der Bevölkerung weit verbreitet sind, und analysiert die Art und Weise, wie verschiedene Kirchen und christliche Bewegungen mit dem Phänomen Hexenkinder umgehen.

Kambale Jean-Bosco Kahongya Bwiruka, geboren in 1967 ist Pastor der Baptistischen Kirche im Zentral-Afrika (3.CBCA) und theologischer Lehrer an der Université Libre des Pays des Grands Lacs (ULPGL).

 

Henning Wrogemann
Interkulturelle Theologie und Hermeneutik. Grundfragen, aktuelle Beispiele, theoretische Perspektiven

Das Christentum ist heute ein ebenso globales wie interkulturelles Phänomen. Christliche Präsenz außerhalb Europas ist durch die kulturell-religiösen, sozialen und politischen Kontexte geprägt, gleichzeitig gehen von ihr bedeutende soziokulturelle Transformationsprozesse aus. Dies sind Inhalte des Faches Interkulturelle Theologie / Missionswissenschaft, die hier als Lehrbuch anhand von anschaulichen Beispielen behandelt werden, z.B.: Was bedeutet Interkulturelles Verstehen? Was bedeuten Begriffe wie Kultur, Synkretismus oder Identität? Welchen Stellenwert haben Themen wie Heilung, Befreiung oder Versöhnung in Kontextuellen Theologien etwa im Bereich Afrikas oder Indiens? Abgerundet durch geschichtliche Längsschnitte und systematische Perspektiven führt das Buch in grundlegende Zusammenhänge Interkultureller Theologie und Interkultureller Hermeneutik ein.

 

Henning Wrogemann
Missionstheologien der Gegenwart. Globale Entwicklungen, kontextuelle Profile und ökumensicher Herausforderungen

Seit seinen Anfängen ist das Christentum eine missionarische Religion. Doch wie ist die christliche Sendung zu verstehen? Welche Begründungsmuster und Zielvorstellungen sind leitend? In diesem Lehrbuch werden globale missionstheologische Diskurse der letzten einhundert Jahre nachgezeichnet und unterschiedliche christliche Profile (Pfingstbewegung, Orthodoxen Kirchen, Römisch-katholischen Kirche, protestantische Akteure u.a.) in ihren kontextuellen Varianten (etwa in Afrika oder Asien) vor Augen geführt. Aktuelle ökumenische Herausforderungen werden unter Einbeziehung von Beispielen behandelt, wie etwa: Mission und Interreligiöser Dialog, Befreiung, diakonisches Handeln, Versöhnung, Partnerschaft, Konversion, Heilung, Exorzismen, Prosperity Gospel oder Genderfragen. Den Abschluss bildet der Versuch, für den deutschen Bereich Hinweise zu einer ebenso kontextuellen wie interkulturell anschlussfähigen Missionstheologie zu geben.

Henning Wrogemann
Theologie Interreligiöser Beziehungen. Religionstheologische Denkwege, kultur-wissenschaftliche Beobachtungen und ein methodisher Neuansatz

In pluralistischen Gesellschaften sind Religionen vor die Frage gestellt, wie sich aus ihren Traditionen heraus dialogische Offenheit und Wertschätzung des religiös Fremden begründen lassen. In diesem Lehrbuch wird als Neuansatz eine Theorie und Theologie Interreligiöser Beziehungen gefordert, die genauer fragt, was Begriffe wie Anerkennung, In-/Exklusion, Dialog, Identität oder Pluralismus eigentlich bedeuten.

In kultur- und religionswissenschaftlicher Perspektive wird anhand zahlreicher Beispiele nach den konkreten Räumen gefragt, in denen sich interreligiöse Beziehungen ereignen und nach den Faktoren, die hier wirkmächtig werden. Eine Theologie Interreligiöser Beziehungen betont damit gegenüber theoretischen Konsensfiktionen die Bedeutung des Leiblich-Konkreten sowie die konstruktive Rolle von Kontrast und Konkurrenz, Emotion und Respekt für die Wertschätzung des religiös Anderen.
• Was bedeuten eigentlich Anerkennung, Dialog, Identität oder Pluralismus?
• Wo ereignen sich interreligiöse Beziehungen?

• Für eine Wertschätzung des religiös

Barbara Gierull
„Evangelisch-in-Jerusalem“ im interreligiösen Dialog. Fragen bezüglich des interreligiösen Dialogs vor Ort – gewollt, gebraucht oder entbehrlich?

Reihe: Beiträge zur Missionswissenschaft / Interkulturellen Theologie
Bd. 40, 2017, 444 S., 49.90 EUR, 49.90 CHF, br., ISBN 978-3-643-13854-5

Evangelische Christen deutscher Sprache kommen als temporär Entsandte der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) auch mit dem Auftrag zu einem interreligiösen Dialog nach Jerusalem. Die Stadt Jerusalem stellt mit den dortigen politischen, sozialen, kulturellen, gesellschaftlichen Gegebenheiten den Rahmen für diesen Dialog. Auch neue inhaltliche Aspekte werden in das Dialoggeschehen eingebracht, wie bspw. Jerusalem als Heilige Stadt der drei Weltreligionen Judentum – Christentum – Islam, Biblische Geschichte, Historie, aber auch Jerusalem als Nagelprobe für eine Zweistaatenlösung Israel – Palästina. Vor diesem Hintergrund beschreibt die Arbeit die Besonderheiten des interreligiösen Dialogs seitens der evangelischen Christen deutscher Sprache in

Barbara Gierull ist Theologin und seit mehr als 20 Jahren im Bereich des interkulturellen und interreligiösen Dialogs tätig. In vielfältigen Projekten arbeitet sie mit Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeiten, vorrangig im Großraum Ruhrgebiet.

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