Das im Jahr 2011 gegründete Institut für Interkulturelle Theologie und Interreligiöse Studien (IITIS) ist eine Einrichtung der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel.

Es steht unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Wrogemann (Professor für Missions- und Religionswissenschaft und Ökumenik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel) und PD Dr. John Flett (Coordinator of Studies – Missiology am Pilgrim Theological College der University of Divinity in Melbourne, Australien).

Die Arbeit des Instituts dient folgenden Zielen:

  1. Analyse und Beschreibung christlicher Sozialformationen (Bewegungen, Initiativen, Netzwerke, Gemeinden, Kirchen) besonders in außereuropäischen Kontexten einerseits im Blick auf ihre kontextuelle Bedingtheit und andererseits hinsichtlich ihrer Interaktionsmuster in lokal-sozialen, gesellschaftlichen und regionalen Kontexten. (Themenfeld Interkulturelle Theologie)

 

  1. Analyse und Beschreibung der Profile interreligiöser Interaktionen im außereuropäischen wie europäischen Bereich sowie der bei den Akteuren zum Ausdruck kommenden religiösen Geltungsansprüche im Blick auf die Zivilgesellschaft, den öffentlichen Raum sowie politische, rechtliche und moralisch-ethische Fragestellungen. (Themenfeld Interreligiöse Studien)

 

  1. Reflexion religiös-grenzüberschreitender Geltungsansprüche im Blick auf deren mediale Repräsentationen (etwa Architektur, Medienauftritte, Performances) und das jeweils bewusst oder unbewusst unterlegte Verständnis von Pluralität, Toleranz, Recht, Identität usw. (Themenfeld Missionswissenschaft in interreligiöser Perspektive)

 

  1. Übergreifendes Ziel der Forschungsarbeit ist es, durch die Analysen ein tieferes Verständnis für die besagten Phänomene zu erreichen sowie orientiert am Menschenrechtsdiskurs der Vereinten Nationen Potentiale für ein konstruktives Miteinander verschiedener kulturell-religiöser Wir-Formationen in einer pluralen Gesellschaft aufzuweisen.

In enger Verbindung mit der Vereinten Evangelischen Mission(VEM) nimmt es folgende Aufgaben wahr:

  • Förderung des kirchlichen Nachwuchses für Beziehungen im Feld der interkulturellen Ökumene durch akademische Ausbildung sowie die Ermöglichung interkultureller Begegnungen in Ländern Afrikas und Asiens.
  • Missionstheologische sowie kultur- und religionswissenschaftliche Reflexion christlichen Lebenszeugnisses in verschiedenen kulturellen Kontexten durch regelmäßig stattfindende Fachtagungen.
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Interkulturellen Theologie / Missionswissenschaft und Religionswissenschaft, insbesondere durch Vergabe von Promotions- (und ggf. auch Habilitations-) Stipendien an Personen aus außereuropäischen Ländern.

 

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